Ameise

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CHRISTS vs. SCIENCE...!!!

 

 

 

 

 

Müssen wir eigentlich den Christen dankbar sein, dass sie Europa ins “finstere Mittelalter“ entließen und fast 1000 Jahre vehement jeglichen Fortschritt im Keim erstickten?

Wo stünden wir wohl heute, wenn in der Antike nicht die große Bibliothek von Alexandria abgebrannt wäre oder wenn sich das Christentum für den Erhalt des alten römischen Wissens eingesetzt hätte? Könnten wir dann jetzt schon beamen, mit Gedanken Dinge steuern oder hätten längst den Welthungerscheiß im Griff?!?

 

Ich habe vor kurzem mal wieder eine der zahlreichen Dokumentationen über römische Bauwerke im Fernsehen geschaut. Wobei ich natürlich auch nicht drum herum kam, bewundernd über deren unglaubliche Fertigkeiten zu schwadronieren. Was ja auch nicht schwer ist, wenn man alleine an die Straßen, das Panteon oder die Aquädukte denkt! Mal abgesehen von den tausenden anderen Dingen, die die damals schon ebenso böse drauf hatten. Nun war mir allerdings diesmal, beim allgemeinen Bedauern über das viele untergegangene Wissen, ein völlig neuer Gedanke durchs Gehirn gelaufen, den ich vorher noch nie in dieser Art hatte. Worauf sich mir die Frage aufdrängte: Ob es tatsächlich möglich wäre, dass damals die christliche Kirche dieses geballte und gesammelte Wissensgut als nicht erhaltenswert einstufte?

Doch vielleicht stellte sich die Kirche einfach nur zu blöde an beim Konservieren von Schriften oder hatten die größenwahnsinnigen Kirchenbrüder womöglich ganz in Echt und Absichtlich eine flächendeckende vorsätzliche Verlustigkeit in Kauf genommen?

Fragen über Fragen...

Mich ließ allerdings der Kerngedanke nicht mehr los, dass die Christusanbeter scheinbar die Gunst der Stunde nutzten, um ein riesiges Heer stumpfwilliger und übertrieben gottesfürchtiger Gläubige zu formen, die möglichst klaglos ihrer schweren Arbeit nachkämen, um stets pünktlich den berühmten „Zehnten“ abzudrücken! Dazu deren alsbald angestrebte Machtpotenzierung.

Diese und ähnlich geartete Entwicklungen der Geschichte haben jedoch, wenn ich gefragt würde, absolut nichts mit irgendwelchen Göttern und schon gar nichts mit einem einzigen omnipotenten Tausendsassawesen zu tun. Ganz im Gegenteil sogar. Reduziert man ein solches Agieren von nach Macht strebenden Ambitionen auf ein Minimum, kommt wohl kaum einer umhin, darin mehr als nur pure menschliche Gier zu erkennen. Menschen sind nun einmal von übelst schamloser Maßlosigkeit. Was doch eigentlich auch ein jeder weiß. Denn Besitz, Reichtümer und persönliche Vorteile haben weder etwas mit Gläubig sein, geschweige denn mit Religionsausübung zu tun und schon gar nichts mit den 10 Geboten oder dem ganzen anderen Gutmensch-Gepredige!

 

Wie auch immer, will ich hier versuchen etwas Struktur in meine krusche Gedankenwelt zu kriegen, indem ich meine unausgegorenen Geistesblitze einigermaßen geordnet zu Papier bringe. Also, was soll der Geiz. Hauen wir eben eine weitere wilde These raus! Aber wie immer ohne vertiefende Recherchen und einzig meinem durchschnittlichen Allgemeinwissen entsprungen. Gepaart mit einer bestechenden Logik auf gutbürgerliche Hausfrauenart!

Möglicherweise werden nun einige stark mit den Augen rollen und dabei leise „Blödsinn“ nuscheln. Doch je länger ich über das Thema nachdenke, je fester bin ich von meinem folgenden Scheiß überzeugt, selbst wenn ich immer noch nicht genau weiß, was ich von dem Ganzen überhaupt halten soll.

 

Doch fangen wir mal von vorne an (...da lass ich heute jeden dran!;-). Kurz nach der Steinzeit spalteten sich unzufriedene Juden ab und scharten sich um einen langhaarigen bekifften Fischer, der bestimmt total gut Labern konnte und dem die vorherrschenden Ungerechtigkeiten sicherlich voll auf den Sack gingen. Doch zur persönlichen Bereicherung hätte der sich wahrscheinlich höchstens ein paar gute OCB-Blättchen gewünscht und hatte sicher nie im Sinn gehabt, die Massen zu knechten, damit irgendwann nur wenige Privilegierte wie Adlige aus güldenen Schälchen schlürfen können! Das wage ich zumindest frech zu behaupten! Nur was da mal an Gutem im Untergrund gärte, sollte eine jähe Wende erfahren, nachdem Konstantin Anfang des 4. Jahrhunderts, nach einem Traum und als erster römischer Kaiser, unter dem Petrus-Symbol in die Schlacht zog (und gewann!), die Christen bekamen darauf Religionsfreiheit und durften Kirchen bauen, bis gegen Ende des 4.Jhds. Kaiser Theodosius das Christentum zur neuen Staatsreligion des gesamten Imperiums erklärte. Damit waren die Weichen gestellt. Plötzlich gab es Bischöfe, die sich ihre Kerben vergolden ließen und Päpste, denen voll die Sonne aus dem Arsch schien, weil sie von jetzt an von ehrfürchtig knienden Kaisern ihren Goldring geküsst bekamen. Quasi der Anfang vom Ende mit den guten Vorsätzen.

Parallel dazu begeisterte sich im 6.Jhd. ein Reisender und Besucher des oströmischen Reiches, namens Mohammed, ganz extrem für diese „Eine-Gott-Idee“ und begründete nach Juden- und Christentum den dritten Ableger, den moslemischen Glauben.

 

- Und nur mal so am Rande... wie abartig ist es denn eigentlich, wo doch nun im Grunde alles eine Soße ist, trotzdem gegenseitig so radikal auf Spinnefeind zu machen...!!! Jeder ist der einzig wahre Gläubige und der andere ist per se scheiße! Eine höchst traurige Lächerlichkeit, die mir eigentlich schon völlig ausreichen sollte, um keinen von denen wirklich für voll zu nehmen...! -

 

Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass irgendwelche Davids, Jesusse oder Mohammeds große Männer ihrer Zeit waren, mit guten und fortschrittlichen Gedanken und keine verschlagenen Kleinkriminellen, die sich einfach irgendwann dachten, heute eine neue Religion zu gründen, um dann am nächsten Tag abzuschöpfen und sich ordentlich fett zu machen. Sicher waren auch anfangs die Christen für hundert Jahre oder so ein recht cooler Verein. Doch sollte es ja so nicht bleiben. Bei erstbester Gelegenheit gaben sich die weiterführenden Nachfolger ihren niedersten menschlichen Bedürfnissen hin, schürten ihren Machthunger und pflegten ihren Größenwahn, nur um mit einem Aufwand an höchstmöglich krimineller Energie, den kommerziellen Erfolg einer exklusiven Elite zu sichern! Und das auch noch überflüssigerweise als den Willen Gottes anpreisend! (Heuchel-Meuchel...!) Aber es war wohl schon immer so: Hüte dich vor denen die am frömmsten tun!

 

Denn was die Juden da im Gazastreifen mit den Moslems haben oder wie die Moslems gegen die “ungläubigen“ Christen wettern und was Christen alles so im Namen des Herrn abziehen, finde ich einfach nur OHNE WORTE und wär eine eigene üble Erzählung. Aber ich will jetzt auch nicht allzu weit abschweifen. Noch liegt mein Fokus auf den Christen und ihrer heuchlerischen Rolle bei der geschichtlichen Gestaltung unseres europäischen Kontinents. Dabei ist die Grundlage meiner Überlegungen nach wie vor die Frage nach dem Warum! Mein Bedauern des Verlustes und weshalb das nur passieren konnte! Denn die alten Römer waren nun einmal, wie es auch dem Wesen ihrer Gründer entsprach, niemals zimperlich darin, sich fremdes Gut anzueignen. So auch Wissen und Fertigkeiten. Die Römer schoben auch keinen Frust, weil die Ideen nicht von ihnen kamen, sondern feierten sich höchstens für die Errungenschaften und ihren Nutzen. Ich will darauf hinaus, dass die Römer dadurch geradezu prädestiniert dafür waren, immer die aktuellste Technik ihrer Zeit zusammen zu tragen und somit stets up to date zu sein. Noch zu Lebzeiten Roms, bevor im 6.Jhd. die Grande Dâme ihrer Größe erlag und noch bevor die Stadt durch Auswanderung ihre meisten Einwohner verlor, konnte sich die Kirche dort recht erfolgreich etablieren und ganz kommod einrichten. Als neue Staatsreligion wurde das Ruder auch stringent übernommen. Uralte Heiligtümer wurden mir nichts, dir nichts entweiht und kurzerhand in christliche Kirchen umgewandelt. Klöster, also Stützpunkte, wuchsen wie Unkraut im gesamten Reich. Bischöfe lancierten zu kleinen Königen und Päpste bekamen Pipi in die Augen, ob ihrer ähnlichen Macht und Bedeutung, wie die Caesaren selbst! Das Wechselspiel lag wohl auch darin, dass die Christen über ein unheimliches weites und gut funktionierendes Netzwerk verfügten, welches den Herrschenden entgegen kam und stets gute Dienste leistete. Jedenfalls besaß die Kirche Zugang zu jeglichem Wissen und hat auch sicherlich nicht umsonst Latein zur Kirchensprache erhoben. Bis dann aber doch irgendwann, sämtlichen Göttern zum Trotze, das Römische Weltreich elendig zu Grunde ging. Zwar streiten die Gelehrten über die Ursachen dafür bis heute. Doch ob es nun an der immer schlechter zu kontrollierenden Ausdehnung lag, den immer häufiger einfallenden Barbarenhorden oder doch an jeglichen Ausschweifungen, sei hier völlig dahingestellt und total egal. Denn derer Thesen über die “wahren“ Gründe gibt es noch viele und sie füllen hunderte von Bänden.

Ab jetzt ist mir nur noch wichtig, dass dieses riesige Weltreich geradewegs ins Vergessen schlidderte und alles Wissen mit sich riss. Ein Trauerspiel. Was ohne großen Umweg direkt im sogenannten finsteren Mittelalter mündete. Womit langsam die Massen verblödeten. Kein Lesen. Kein Schreiben. Keine Technologie mehr. Selbst der Adel kackte bald wieder aus luftiger Höhe direkt in den Burggraben. Ein einziges Desaster. Und an dieser Stelle beginnt nun meine Denke sich selbst etwas zusammen zu reimen. Denn wo oder was ist das beschissene Bindeglied in dieser Geschichte?

Ich sage: Das Christentum ist es!

Denn dass die Kirche durchaus in der Lage gewesen wäre, das gesamte Wissen lebendig zu halten, steht für mich völlig außer Frage. Auch selbst wenn ich mir ja letztlich den ganzen vorliegenden Text nur aus den Fingern sauge, besticht mich doch die Logik dahinter derart, dass ich zumindest keinerlei Zweifel mehr daran habe. Die Christen sind es. Die katholische Kirche hat schuld. Zumindest am Verlust. Ob nun aus ignoranter Doofheit oder tatsächlich aus skrupellosen Vorsatz, was ich gar nicht erst ernsthaft bewerten will. Echt nicht;)...  

Doch ich stelle laut die Fragen:

Hat womöglich wirklich irgendwann die Kirche entschieden, 50 Millionen Stumpfies, die in ihrem eigenen Sud vegetieren, wären viel leichter zu drangsalieren als aufgeklärte Bürger, Dissidenten und Freigeister...?

Wenn es der Kirche um die Verbreitung ihrer Lehren gegangen wäre, hätten sie dann nicht auch, wie die Juden, ein Interesse daran haben müssen gegen den umsichgreifenden Analphabetismus vorzugehen, damit so viele Gläubige wie nur möglich die Lehren selber studieren können...?

Andererseits: Menschen mit etwas in der Birne, mit Zugang zu Ideen und geförderter Kreativität, könnten ja auch irgendwann mal anderer Meinung sein und sich uneinsichtig geben. Wieviel leichter ist doch dann der Umgang mit Unwissenden, die vor geschürter Furcht vorm Fegefeuer zu allem Ja und Amen sagen. Was ja nun auch hunderte von Jahren ganz hervorragend funktionierte. Die durch ärgste Unterjochung erpressten Güter und Mittel führten jedoch nicht nur einzig zu enormen Wohlstand weniger Kirchenämter, sondern stellten auch die Basis zur Anhäufung unfassbarer Reichtümer. Besitz und Ländereien. Ohne Ende. Ganze Orte und Gemeinden. Alles gehortet für wenige Nutznießer und die ganz große Propaganda. Ich meine deren allgemeine Selbstdarstellung. Zum Beispiel durch Kirchen! Diese verblüffend abartigen Gotteshäuser, unnötig übertrieben strahlend durch opulenten Glanz und Gloria. Alleine für Kosten und Aufwand der Herstellung von kunterbunten Fenstern, um auch dem “dummen“ Volk die Botschaften reinzudrücken, hätte man bestimmt ebenso einen Lehrer für Lesen und Schreiben ausbilden lassen können!

Oder sollte man sich an dieser Stelle einfach mal über die ersten Comics der Welt freuen? Ich weiß es nicht. Und sicherlich sollten noch tausend andere Hintergründe für eine Urteilsbildung mit einbezogen werden. Aber genauso wie ich nur eine ganz einfache und simple Type bin und so wie ich die Anliegen der Religionen verstehe, hätten meiner Meinung nach die christlichen Oberkirchenknechte die verdammte Pflicht und Schuldigkeit gehabt, alles zu tun, um sämtliches altes Wissen zu konservieren und vor allem auch zu transportieren, also zu verbreiten. Doch wenn ich ans tiefe Mittelalter denke, fallen mir nur zwei Dinge ein, die hauptsächlich weiterentwickelt wurden. Kathedralbau und Waffentechnik. Alles andere wurde unterdrückt, ausgelöscht oder schlimmeres, wie die Verfolgung und Bestrafung wegen Ketzerei. Erst die wissbegierige Hartnäckigkeit der menschlichen Natur nach geistiger Expansion, hatte dann wieder im Laufe der Zeiten dafür gesorgt, dass sich wissenschaftliches Engagement und andere Erkenntnisse ihren Weg zurück an die Oberfläche bahnten. Entwicklung und Evolution lassen sich nun einmal nicht dauerhaft unterdrücken, egal wie stark versucht wird zu bremsen. Naja, und was sich die Kirche sonst noch in den letzten zweitausend Jahren alles aufgeladen hat, wie Heilige Kriege, Hexenverbrennungen, Ablassverkäufe oder Knabenliebe, kann ich ehrlich gesagt kaum begreifen und echt nur still staunen, dass diese Brüder immer wieder aus allem so ungeschoren herauskamen (und -kommen) und nach wie vor unbeflecktes und höchstes Ansehen in unserer Gesellschaft genießen.

Jedoch... wenn nun mal über eine Milliarde Scheißhausfliegen sagen, der Haufen da ist voll lecker, dann ist das eben so!

Nur sollte jetzt noch keiner deshalb verzagen, denn jeder kann glauben und quatschen was er will und so sollte es auch “wenigstens“ bleiben.

Annuit Coeptis.

 

Puh. Um Gottes Willen, war das eine ätzend schwere Geburt, doch Himmelherrgott, kann nun jeder selbst entscheiden, was es heute alles für obergeile fantastische technologische Möglichkeiten gäbe, ohne jenen kirchlichen Eingriff, und in welcher Welt Du jetzt lieber wärst...  

Gott sei Dank...

 

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    jesus (Samstag, 21 Dezember 2013 20:30)

    ganz deiner meinung, alter!

  • #2

    Petrus (Montag, 23 Dezember 2013 17:57)

    Hat mal einer von Euch nen paar ocebe für mich?

  • #3

    MOHAMMED (Montag, 23 Dezember 2013 17:58)

    Ey... kann ich mitrauchen...?!

  • #4

    judas (Montag, 23 Dezember 2013 17:59)

    Wenn ihr mir nix abgebt, scheiss ich euch ALLE an!!!